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Wie geht Makro-Fotografie?

Makrofotografie Biene (Remo Peer, Fotografie & Design, Luzern-Zug-Zürich)

Kameraeinstellungen für Makro-Fotografie


Im Rahmen eines kurzen "Spaziergangs" entlang der Reuss (bei Rotkreuz) sind ein paar tolle Makroaufnahmen entstanden. Die Aufnahmen erfolgten im "Freestyle-Verfahren" und zwar deshalb, weil ich kein konkretes Fotoziel vor Augen hatte und die Blumen und Insekten ohne Stativ frei aus der Hand fotografierte. Bekanntlich werden bei Blendenöffnungen um f/2.8 die fotografierten Objekte nicht durchgehend scharf abgebildet, dafür erlangte ich raschere Verschlusszeiten und hatte wackelfreie Fotos.

Für die Makrofotografie setzt ihr am besten ein Makro-Teleobjektiv ein, von den meisten Herstellern gibt es tolle lichtstarke Objektive mit einer Festbrennweite von 100mm. Diese haben eine kleine Naheinstellgrenze, d.h. ihr könnt richtig nah ran an das Objekt. Fotografiert im AV-Modus, d.h. ihr gebt die Blende (z.B. f/2.8) und den ISO-Wert (beginnt mit ISO 100) vor und die Kamera rechnet automatisch die Verschlusszeit aus. Die Verschlusszeit sollte mindestens den umgekehrten Wert der Brennweite betragen, damit die Bilder nicht verwackeln, also bei 100mm Brennweitet mindestens 1/100 Sekunden oder schneller. Sind die Lichtverhältnisse zu dunkel, schraubt einfach eure ISO-Werte hoch.

Makro-Fotografie macht richtig Spass. Und in der Grossaufnahme sehen selbst Käfer und Insekten überraschend "flauschig" aus mit ihren feinen Häärchen um den Körper. Viel Spass bei der Makro-Fotografie.

Beispiele für Makro-Fotografie-Aufnahmen von Tierchen


Beispiele für Makro-Fotografie-Aufnahmen von Pflanzen


Entlang der Reuss bei Rotkreuz


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